Weickersdorf: Gegen 23:40 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Bischofswerda sowie Geißmannsdorf zu einem Einsatz im Stadtgebiet alarmiert. Anwohner meldeten eine große Rauchentwicklung mit lauten Knallgeräuschen. Nach einer Erkundungsfahrt entdeckte man den Brand auf einem Firmengelände im Gewerbegebiet Drebnitzer Weg. Beim Eintreffen der Kameraden schlugen die Flammen bereits mehrere Meter hoch in den Nachthimmel von Bischofswerda. Auf Grund der Lage vor Ort erhöhte man die Alarmstufe über die Leitstelle in Hoyerswerda auf Großbrand. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Goldbach, Weickersdorf, Großdrebnitz, Schönbrunn sowie Rauschwitz, Neustadt/Sachsen, Demitz-Thumitz, Burkau, Frankenthal und Großharthau sowie die Drohnenstaffel der Feuerwehr Stiebitz, der THW-Fachberater des Ortsverbandes Bautzen, die SEG Bautzen zur Versorgung der Kameraden sowie die Räumgruppe des THW Ortsverband Görlitz wurden ebenfalls nach Bischofswerda nachalarmiert. Vor Ort brannte am Drebnitzer Weg eine größere Fläche an Elektro-Kleinschrott. Aus mehreren Quellen schöpfte man bis in die frühen Morgenstunden das Wasser aus. Als die große Wasser-Zysterne und die umliegenden Löschteiche leer gepumpt waren, richtete man einen geregelten Pendelverkehr der Löschfahrzeuge ein. Nach dem Aufbringen eines Löschschaumteppichs konnte die Räumgruppe des THW Görlitz anfangen, den Schrott nach und nach auseinander zu ziehen. Dieser wurde auf einer extra Fläche dann Stück für Stück abgelöscht. Bis in die frühen Morgenstunden waren etwa 130 Einsatzkräfte der Feuerwehren, des THW, vom Rettungsdienst sowie der Polizei vor Ort. Die Brandursache ist derzeit unklar und ist Ermittlungsstand der Polizei.
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