Burkau: Emu auf der Flucht – Feuerwehr machtlos (01.03.2020)

Burkau: Tierisch schnell! Die Polizei und Feuerwehr waren heute Machtlos beim Laufduell mit einem Vogel. Einem Vogel? Ja, aber von vorn. Beamte der Autobahnpolizei Bautzen riefen gegen 13:30 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Burkau zur Unterstützung. Direkt am Wildzaun zur A4 befand sich ein freilaufender Emu. Vor Ort staunten die Kameraden der Feuerwehr aus Burkau nicht schlecht, denn da stand am Wasserauffangbecken wirklich ein ca. 1,50 bis 1,60 großer Emu.

Gut ausgerüstet mit Helm und Handschuhen, schnappte man sich ein paar Decken, ein rotes Seil und versuchte, den Emu am Wildzaun zu umzingeln. Doch all die Mühe war vergebens, denn der exotische Laufvogel erreicht Spitzengeschwindigkeiten bis 50-60 km/h, keine Chance also für die Beamten und Kameraden. Der Emu nahm die Beine in die Hand und rannte zügig am Waldrand entlang in Richtung Rauschwitz/Kindisch.

Woher der exotische Vogel kommt, ist aktuell noch unklar. Einen sichtbaren Ring hatte er nicht am Fuß, daher könnte es sogar sein, dass es ein wildlebender Emu aus dem Brandenburger Land ist. Gestern wurde er in der nähe von Piskowitz bei Kamenz gesichtet, am Abend schon in Gödlau bei Elstra. Nun stellte sich seiner Ausflugstour der Wildzaun an der A4 in den Weg. Führt die Kehrtwende bei Burkau ihn nun in seine Heimat zurück?

Eine Warnung gibt noch der Tierschutzverein aus Bischofswerda heraus. Man sollte nicht versuchen, den Emu selbst zu fangen. Durch seinen extrem spitzen Schnabel und den scharfen Krallen kann er große Verletzungen zufügen, wenn er sich bedroht fühlt. Wer den Emu sichtet, soll sich bitte bei der Polizei melden.

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