Schülerpraktikum 2018 – Tag 3 (13.06.2018)

Während wir heute eigentlich nach Dresden fahren wollten, um gemeinsam Fotos zu schießen, hat uns leider das miese nasskalte Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Somit verlagerten wir den Vormittag komplett nach drin und überlegten uns, wie wir nun an Bilder kommen, die mal etwas anders sind, als sonst. Nach etwas Brainstorming hat es klick gemacht: Wassertropfen! Provisorisch etwas im Zimmer aufgebaut, Licht aufgestellt und die Kamera inklusive einem Makroring auf ein Stativ, dann konnte es losgehen.

Da die ganze Situation natürlich spontan war, behalf man sich mit Utensilien, wie z.B. einer Nudel, um das Bild mittig auf dem Becher scharf zu stellen. Andere nehmen Weingläser, bei uns war es heute ein durchsichtiger Pappbecher, wie man ihn von diversen Dorffesten kennt. Klingt alles etwas komisch, aber ist so. 😀 Als wir dann ein paar Tropfen im Kasten hatten, ging es an den Computer. Rocci erklärte mir, was die einzelnen Regler beim Lightroom zu bedeuten haben. Beleuchtung war natürlich selbsterklärend, aber was der Kontrast, die Tiefe, Rauschreduzierung, Luminanz und die ganzen anderen Fachwörter bedeuten und was passiert, wenn man am Regler schraubt, war mir neu.

Auf den beiden Bildern sieht man, was ein paar Änderungen bewirken. Links ist das Orginalbild, so wie es aus der Kamera auf den PC kam, rechts daneben nach meinen ersten Versuchen. Natürlich muss man soetwas festhalten, deswegen exportierte Rocci direkt das Bild, setzte sich an seinen Rechner und fügte noch etwas hinzu. Irgendwie erinnerte uns dieser Tropfen an ein Wesen, ein Gespenst, oder etwas ähnliches. Daher passte es ganz gut, dass die Oberfläche des Wassers wie Nebel erschien. Nachdem zwei Bilder zusammengefügt wurden, ergab es eine leicht gespenstische Stimmung. Etwas Fantasie braucht man aber schon. 😉

Nach dem Mittag begannen wir dann das Thema Blende, Belichtung und ISO in Angriff zu nehmen. Die meisten fotografieren ja immer im automatischen Modus, beziehungsweise den Sport- oder TV-Modus. Aber komplett im manuellen Modus zu fotografieren, das habe ich mich bisher noch nicht getraut. Was heißen die ganzen Zahlen? Was bewirken die Zahlen wenn man sie verringert und was passiert, wenn man sie vergrößert. Ein paar Videos vom Fotografen Benjamin Jaworskyi halfen, um einige Basics zu verstehen. Er versucht in einigen seiner Videos das ganze spielerisch beizubringen, so dass man es auch einfach versteht.

Mächtig viel Input auch an diesem dritten Tag. Hoffen wir, dass morgen das Wetter mehr mitspielt und wir dann das heute gelernte umsetzen können. Blende rauf, Blende runter, Iso anpassen, Belichtungszeit, na da bin ich mal gespannt, was dabei rauskommt. 🙂

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